Einsatz Nr. 16 – Do. 25.08.16 – 15:58Uhr

Einsatz Nr. 16 – Do. 25.08.16 – 15:58Uhr

Donnerstag, 25. August 2016 um 15:58 CEST

Auch wir waren im Einsatz und unterstützten die Kameraden aus Brelingen mit Atemschutzgeräteträgern.

Brelingen (jo). Am vergangenen Donnerstagnachmittag trafen gegen 15.15 Uhr die ersten Alarme bei der Leitstelle Hannover ein: Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss eines Gebäudes in Brelingen. Dass diese Meldung die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung stellen würde, stellte sich erst am Einsatzort in der Straße Kuhls Garten heraus. Aus der installierten Solarthermie-Anlage stiegen große Mengen Rauch auf, die Alarmstufe wurde von den Einsatzkräften erhöht. Am Ende waren es insgesamt elf verschiedene Ortstfeuerwehren, die bei der Brandbekämpfung im Einsatz waren, einschließlich der Drehleiter aus Langenhagen. Wie die Feuerwehr mitteilte, war es die Dämmebene im Haus, die gebrannt hat. Zunächst gab es große Probleme mit der Löschwasserversorgung, das Wasser musste zum Teil über lange Schlauchleitungen zur Einsatzstelle transportiert werden. Aber die größten Probleme bereitete die über die gesamte Dachfläche verbaute Solarthermie-Anlage. Unterhalb dieser Anlage konnte sich das Feuer unbemerkt ausdehnen und ein Entfernen der Anlage war kaum möglich. Hierdurch musste mit großem Aufwand und zahlreichen Atemschutzgeräteträgern die Dachfläche von innen geöffnet werden. Nur so gelang es, an die Glutnester heran zu kommen. Im Firstbereich des Daches wurde die Dachhaut von außen geöffnet. Diese Maßnahmen zogen sich bis in die Abendstunden hinein. Von den Drehleitern aus Mellendorf und Langenhagen wurde Wasser und später auch Schaum auf das Dach aufgebracht, um das Feuer zu löschen. Immer wieder qualmete es aus Bereichen des Daches und erforderte erneut das Eingreifen der Feuerwehr. Die letzten Einsatzkräfte verließen den Brandort erst nach 23 Uhr. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte aus Abbensen, Berkhof, Bissendorf, Brelingen, Elze, Meitze, Mellendorf, Negenborn, Resse, Wennebostel und Langenhagen im Einsatz, darüber hinaus die Polizei sowie der Rettungsdienst. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers hielten sich keine Personen in dem Einfamilienhaus auf. Die Schadenshöhe ist lautet Angaben der Polizei mit rund 300.000 Euro beziffert, das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Beamte des Zentralen Kriminaldienstes vermuten einen technischen Defekt als Brandursache.

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